Erfahrungsbericht aus Dänemark

Marie nahm 2016 am Segelcamp teil

Im Sommer 2016 durfte ich zusammen mit 10 anderen jungen Menschen im Alter von 16 bis 20 Jahren am Segelcamp des Rotary Clubs Vojens teilnehmen. Vojens ist ein kleiner Ort in Dänemark, nicht weit entfernt von der deutschen Grenze. In der ersten Woche haben wir zunächst Zeit mit unseren Gastfamilien verbracht und die anderen Teilnehmer kennen gelernt, funf Jungs und funf Mädchen aus allen Teilen der Welt, zum Beispiel Indien, Spanien und Ägypten. Zusammen ging es fur ein Wettrennen auf die Kartbahn oder einen funfzig Meter hohen Kletterturm hinauf, von dem es sich abzuseilen galt. Außerdem waren wir bei bestem Wetter Kanufahren und sahen auf diese Weise vom Wasser aus sogar den Sommersitz der dänischen Königsfamilie! Das Highlight der ersten Woche war aber ein Ausflug nach Kopenhagen inklusive einer Bootstour rund um den Hafen und einer kleinen Stadtführung mit einem Rotarier.

Ende der Woche gab es ein großes Abschiedsgrillen, danach ging das eigentliche Segelcamp los. Unser Schiff, „Jensine“ genannt, ist das älteste Segelschiff in Dänemark. Teil der Crew waren außer uns noch Kapitän Torbjörn und ein Skipper. Unter Deck gab es nur einen kleinen Raum mit Stockbetten und wir wurden schnell zu einer kleinen Familie. Von Anfang an wurden wir von den beiden erfahrenen Seglern mit einbezogen, wir holten das Segel hoch oder hinunter, übten verschiedene Segelknoten und wechselten uns mit dem Steuern des Schiffes ab. Wir segelten von Haderslev aus los und gingen jeden Abend an einem anderen Hafen vor Anker. Am schönsten fand ich es auf den Inseln Lyo Krog, Faaborg und Eroskobing – die Landschaft ist wunderschön und das Wasser glasklar.

Falls ihr euch jemals gefragt habt, wo die Hobbits wohnen – auf Lyo Krog stehen die Chancen nicht schlecht welche zu treffen, dort sieht es nämlich aus wie im Märchen. Mit dem Wetter hatten wir auch größtenteils Glück. Und da wir innerhalb einer großen Bucht segelten, liefen wir nicht Gefahr, seekrank zu werden. Über Bord gegangen sind wir somit nur freiwillig, nämlich wenn wir vom Schiffsdeck aus ins Wasser gesprungen sind. Die Woche auf See ging viel zu schnell vorbei und alle waren traurig, als wir uns bei der Farewell Party in der Fuglsang Brauerei voneinander verabschieden mussten. Jedoch sind wir seitdem durch unsere Whats App Gruppe in gutem Kontakt und besuchen uns gegenseitig, wenn wir Zeit haben. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich an diesem Sommercamp teilnehmen durfte – ich habe mich immer willkommen gefühlt, hatte viel Spaß und habe viele neue Freunde gefunden!

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