Warum organisieren die Rotary Clubs und Distrikte Camps? Die Campteilnehmer (etwa 15-20 Jugendliche pro Camp) sollen Informationen erhalten über die jeweilige Region des Gastlandes. Sie sollen mit den Jugendlichen aus den anderen Ländern Bekanntschaft und Freundschaft schließen. Aus jedem Land nehmen 1 bis 2 Jugendliche teil. Es werden Camps für zwei bis drei Wochen organisiert. Sie stehen häufig unter einem Motto, die Teilnehmer sind gefordert, sich auf die Besonderheiten einzustellen. Camps sind international besetzt, die Umgangssprache ist am im allgemeinen Englisch.
Welche Erwartungen werden an mich gestellt? Die Aspekte des Kulturaustauschs stehen auch im Kurzaustausch im Vordergrund. Bewerber (und deren Eltern) müssen sich bewusst sein, dass auch der rotarische Kurzaustausch weder ein touristisches Programm noch eine Sprachschule ist. Die Teilnehmer sind 'Botschafter' ihrer Clubs und tragen durch ihre Aktivität zum Gelingen der Veranstaltung bei. Länderwünsche (in der Regel zwei) können angegeben werden, die Fixierung auf ein Land, eventuell noch auf eine definierte Region, erschweren die Platzierung. Eine eingehende Darstellung der Interessen bzw. Hobbys des Bewerbers ist hilfreich bei der Vergabe der Plätze, ein Anspruch lässt sich hierdurch jedoch nicht herleiten.
Bewerbung Bewerber (die Zugehörigkeit der Eltern zu einem Rotary Club ist keine Bedingung) wenden sich an den örtlichen Rotary Club. Dieser schlägt bei Eignung vor. Die Bewerbungen werden über die Rotary Clubs und Distrikte an die Multidistriktsbeauftragten weitergegeben. Die Erstellung des Bewerbungsformulars erfolgt online über die Austausch-Datenbank.
Besonderheiten/Kosten In der Regel fallen Kosten für die Reise, eine Krankenversicherung, Taschengeld und die Einschreibgebühr an. Für einzelne Camps müssen sich die Teilnehmer durch einen finanziellen Beitrag an den Kosten beteiligen. Diese Kosten sind in der Ausschreibung jeweils angegeben. Besondere Anforderungen bzw. Voraussetzungen werden jeweils in der Camp-Auschreibung mitgeteilt.
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